Kirsten Fründt

Kirsten Fründt


- genau die Richtige. Landrätin für Marburg-Biedenkopf.

Mai 2019
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Meine Bewerbungsrede als Landrätinnen-Kandidatin der SPD Marburg-Biedenkopf

#TeamKirsten#TeamKirsten

„Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,
herzlichen Dank dafür, dass Ihr und Sie heute hier ins Marburger Cineplex gekommen seid. Zu Beginn möchte (auch) ich mich bei Familie Closmann, besonders bei Marion Closmann, dafür bedanken, dass wir die heutige Veranstaltung hier durchführen können. Auch deswegen, weil sie, Frau Closmann, in meiner Wahrnehmung sehr ernst nehmen, dass unternehmerische Verantwortung nicht an den Türen des eigenen Betriebs endet, sondern das unternehmerische Verantwortung auch gesellschaftliche Verantwortung bedeutet. Das beweisen Sie, liebe Marion Closmann, durch ihre Programm-Arbeit, aber auch durch die heutige Veranstaltung hier in ihrem Haus.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,
nachdem ich, Sören hat es eben dargestellt, in 2013 kurzfristig und überraschend für das Amt des Landrates kandidieren durfte, ist das heute anders. Der Unterbezirksvorstand der SPD Marburg-Biedenkopf hat mich einstimmig für die Landratswahl am 8. September nominiert.Über dieses Votum habe ich mich sehr gefreut, denn auf die einhellige Unterstützung der SPD Marburg-Biedenkopf werde ich – bei allen eigenen Anstrengungen –bei dieser für uns alle wichtigen Wahl angewiesen sein. Vor diesem Hintergrund erkläre ich heute offiziell meine Bewerbung um die Kandidatur als Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

In den nächsten ca. 20 Minuten möchte ich zum einen Bilanz meiner bisherigen Amtszeit ziehen, um mich dann vor allem darauf zu konzentrieren, was ich gerne mit Euch und Ihnen in den nächsten Jahren umsetzen würde, um unserem Landkreis auch weiterhin positive Impulse zu geben.

Sowohl die ehrenamtlich politisch aktiven Menschen als auch hauptamtliche Politikerinnen wie ich machen das in erster Linie, weil sie an Themen und Lösungen für die Herausforderungen und Aufgaben unserer Zeit arbeiten wollen. Das gestehe ich immer auch dem politischen Gegner zu. Deshalb irritiert es mich schon, wenn die politische Diskussion, das Ringen um Konzepte und Lösungen, immer als „Streit“ tituliert, somit als etwas Negatives dargestellt wird.

Dabei sind der intensive Austausch, die auch teilweise harte Diskussion und das – wo möglich gemeinsame – Finden von Lösungen Grundlage unserer Demokratie. Das sind Grundwerte unseres Gemeinwesens, die es – gerade in der heutigen Zeit – zu schützen, zu stärken und weiterzuentwickeln gilt. Dies sehe ich übrigens als sehr klaren Auftrag auch für meine politische Arbeit.Wer am Freitag vor einer Woche im Kreistag war, hat einen Eindruck davon bekommen, wie sich zumindest ein Teil unserer politischen Mitbewerber in den nächsten Monaten verhalten wird. So wird die inhaltliche Diskussion nicht immer im Vordergrund stehen sondern einer eher personalisierten, emotionalen Auseinandersetzung weichen.

Ich werde mich daran nicht beteiligen und weiter versuchen, sachorientiert zu diskutieren und dabei meine Konzepte und Ideen in den Vordergrund stellen.Was wir heute schon wissen ist, dass Marian Zachow als Kandidat der CDU für die Landratswahl nicht zur Verfügung stehen wird. Letztlich hat er in den letzten fünf Jahren all das, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben, aktiv mitgetragen Zudem ist unsere Zusammenarbeit angenehm, kollegial und ergebnisorientiert. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, schätze ich doch den Stil unseres Miteinanders.Wir können also gespannt sein, wie ein möglicher Kandidat, eine mögliche Kandidatin, uns dann erklären wird, dass Marian Zachow und die CDU-Kreistagsfraktion alle Entscheidungen der letzten Jahre mitgetragen haben, und nun ein anderer CDU-Kandidat alles anders und besser machen könnte.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,
auch wenn für unsere Gäste von außerhalb der SPD diese Anrede sicher etwas ungewohnt ist, verwende ich sie gerne, weil sie für mich dafür steht, dass wir gemeinsam etwas erreichen wollen. Und vor allem, gemeinsam etwas erreicht haben.Wenn ich als Landrätin, als Kopf der Verwaltung und Chefin von gut 1300 Beschäftigten auf die letzten fünf Jahre zurückschaue und Bilanz ziehe, fallen mir vor allem die folgenden Punkte ein:

I. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist unter meiner Führung hessenweit zu einem der innovativsten Landkreise geworden. Ich habe klar den Anspruch formuliert, den Kreis nicht nur zu verwalten, sondern auch zu gestalten. Und das tue ich gemeinsam mit meinen Mitarbeitenden jeden Tag.

II. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf gehört wirtschaftlich und finanziell zur sehr kleinen Spitzengruppe der hessischen Landkreise. Wir haben im Prinzip Vollbeschäftigung, eine der höchsten Industriedichten Europas und viele innovative Unternehmen. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist somit ein Landkreis der Arbeit. Und da ist es gut, dass er sozialdemokratisch geführt wird. Und das soll auch so bleiben.Wenn es eines Beweises bedürfte, dass Sozialdemokraten sehr wohl mit Geld umgehen können, dann lohnt sich ein Blick zu uns nach Marburg-Biedenkopf. Denn wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, ich als Kämmerin, haben einen sehr großen Anteil an der wirklich positiven Haushaltsentwicklung in den letzten Jahren:

Für mich selbst liest sich das schon so, als ob uns im Landkreis Marburg-Biedenkopf die finanzpolitische Quadratur des Kreises annähernd gelungen ist. Darauf bin ich, ist mein Team sehr stolz! Diese solide Finanzpolitik ist die Basis für eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen, die wir in den letzten Jahren realisierten. Unter anderem ist sie auch Basis für eine sozialdemokratische Beschäftigungspolitik in unserer Verwaltung:

I. Der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dient unsere Möglichkeit der alternierenden Telearbeit in der Kreisverwaltung, die von den Mitarbeitenden unserer Verwaltung gerne angenommen wird.

II. Wir werden in diesem Jahr alle in der Kreisverwaltung befristet beschäftigten Kolleginnen und Kollegen, für deren zeitlich begrenzte Beschäftigung kein Sachgrund wie Elternzeit- oder Krankheitsvertretung vorliegt, entfristen. So sichern wir uns gute und qualifizierte Kolleginnen und Kollegen und geben auch diesen Mitarbeitenden eine Perspektive.

III. Und wir haben sowohl die Ausbildungsplätze als auch die Möglichkeiten für Qualifizierung und Fortbildung ebenso ausgebaut wie die Angebote für duale Studiengänge.All dies kann man mit Fug und Recht als sozialdemokratische Beschäftigungspolitik bezeichnen. Und wenn das die Politik einer linken Volkspartei ist, dann ist das eben links. Und darauf sollten wir stolz sein, Genossinnen und Genossen.

Die Gleichzeitigkeit von Konsolidierung des Kreishaushaltes, Zukunftsausrichtung unseres Landkreises und sozialer Gerechtigkeit für alle: Das ist meine Vorstellung von gelebter Sozialdemokratie! Dafür haben wir die für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft so wichtigen Freien Träger finanziell besser und zuverlässiger ausgestattet und durch einen strukturierten Prozess der Bürgerbeteiligung die Demokratie im Landkreis Marburg-Biedenkopf weiterentwickelt und gestärkt.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,
eine der zentralen Fragestellungen für unsere Gegenwart ist die Gestaltung der Digitalisierung, also des Prozesses, der unsere Gesellschaft in allen Lebensbereichen grundsätzlich verändern wird. Eine funktionierende Infrastruktur ist die Voraussetzung für Innovation und Entwicklung. Deshalb bin ich besonders froh darüber, dass wir nun im zweiten Ausbauschritt bei der Breitbandversorgung 100% des Landkreises mit einer Bandbreite von mindestens 30mbit/Sekunde versorgen können, 95% sogar mit 50mbit/Sekunde.

Alle Schulen im Landkreis und über 500 Unternehmen werden wir mit mehr als 1Gbit/Sekunde versorgen können. Auch hier haben wir ein Alleinstellungsmerkmal zumindest unter den mittel- und nordhessischen Landkreisen. Eine deutliche Verbesserung der Mobilfunkversorgung werden wir außerdem dadurch erreichen, dass mir die Dt. Telekom in dieser Woche zugesagt hat, die Anzahl der Mobilfunkmasten im Landkreis (bisher 18) auf 38 zu erhöhen. Ich will als Landrätin im Rahmen meiner Möglichkeiten die jeden Tag und überall stattfindende Digitalisierung aktiv gestalten!

Gleichwohl gilt: „Der Mensch steht über jeder Technik und Maschine.“ So lautet ein Artikel der Bremischen Landesverfassung. Das ist nicht nur ein klarer und sehr wahrer Satz, sondern er beschreibt auch treffend meine Wahrnehmung des Mega-Trends Digitalisierung.

Digitalisierungsprojekte müssen wir dabei vom Menschen her denken, Wirtschaft und IT-Unternehmen als Partner betrachten, aber ihnen allein nicht die Steuerung dieser Prozesse überlassen. Ich möchte die Menschen in unserem Landkreis auf diesem Weg mitnehmen, möchte, dass wir Digitalisierung gemeinsam gestalten. Der Landkreis muss sich auf den Weg machen hin zu einer Daseinsvorsorge 4.0. Dies setzt Digital-Kompetenz sowohl in der Kreisgesellschaft als auch in der Kreisverwaltung voraus. Deshalb haben wir im Kreis einen Digital-Dialog ins Leben gerufen, der in den nächsten Monaten in zahlreichen Veranstaltungen und vielfältigen Formaten die unterschiedlichsten Aspekte der Digitalisierung thematisiert.

Neben der Digitalisierung wird Mobilität ein dominierendes Thema der nächsten Jahre sein. Bürgerbus und Schnellbuslinien sind bereits Schlagworte und gelebte Realität, die für den Erfolg unseres Ansatzes stehen. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist bei Bürgerbussen hessischer Spitzenreiter. Auch dank der Förderung durch den Landkreis. Die in den letzten Jahren eingerichteten Schnellbuslinien haben sich umgehend etabliert und sind zu einem relevanten Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV geworden. Diese attraktiven Mobilitätsangebote integrierend machen wir uns Gedanken über ein intelligentes und abgestimmtes Mobilitätskonzept für den Landkreis, dessen logischer Bestandteil auch der Radverkehrt ist.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises war mir hier besonders wichtig. Wir haben dafür die organisatorischen und die haushälterischen Voraussetzungen geschaffen. So haben sich SPD und CDU darauf festgelegt, in Zukunft 30% der Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur in Radwege zu investieren, die ersten Maßnahmen werden noch dieses Jahr in Angriff genommen.Ironischerweise ist es so, dass diejenigen, die im Kreistag immer wieder sagen, dass das alles zu langsam geht, in ihrer eigenen langen Regierungszeit hier nicht viel auf den Weg gebracht haben.

Beim Thema Radverkehr wie auch beim ÖPNV haben wir uns gemeinsam mit der Universitätsstadt Marburg auf den Weg gemacht, die Verknüpfung von Radverbindungen und Buslinien deutlich zu verbessern. Hier und bei vielen anderen Themen haben unsere Kommunikation und unsere Zusammenarbeit eine ganz neue Qualität bekommen, von der wir alle bereits heute profitieren.

Und schließlich gehört zu meiner Bilanz auch, dass der Landkreis mittlerweile von Bund und Land immer häufiger als Modellkommune bezeichnet wird: Öko-Modellregion, Masterplan Kommune beim Klimaschutz, Modellkommune Open Government und so weiter. Darauf sollten wir alle stolz sein und ich möchte diesen Weg mit Euch, mit Ihnen weiter gehen.

Neben den großen Themen Digitalisierung und Mobilität, möchte ich hier noch einige andere Themenfelder ansprechen, die mir sehr am Herzen liegen:

I. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gerade für junge Familien von herausragender Bedeutung. Da mir das sehr bewusst ist, haben wir die Plätze in der Mittagsbetreuung für Kinder auf fast 2200 steigern können und damit nahezu verdoppelt.

II. Erfolgreiche Seniorenpolitik durch Einrichtung des Kreisseniorenrates, Verstetigung der dezentralen Beratungs- und Pflegestützpunkte, Ausbau und Unterstützung der Bürgerhilfevereine. Wir nehmen unseren kommunalen Auftrag aus dem neuen Pflegestärkungsgesetz ernst.

III. Kultur ist ein wesentlicher Standortfaktor im ländlichen Raum. Auch hier haben wir viel getan: Der sehr erfolgreiche zweite Literaturfrühling ist gerade zu Ende gegangen, die Route der Arbeits- und Industriekultur ist in Umsetzung und wird 2021 eröffnet werden. Am 6.7. wagen wir ein weiteres kulturelles Experiment, den Kreis-Song-Contest, an dem sich beim ersten Mal immerhin 14 unserer Kreiskommunen beteiligen.

IV. Und wir haben – anders als schwarz-grün zuvor – massiv in den Erhalt und vor allem den Ausbau und die Qualitätssteigerung unserer Freizeiteinrichtungen in Schuby und Glücksburg investiert. Eine wichtige sozialpolitische Maßnahme. Eine Schließung kam und kommt für mich auch in Zukunft nicht in Frage.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,
mir war wichtig, dies noch einmal darzustellen. Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht und dabei der Kreispolitik eine deutlich sozialdemokratische Handschrift gegeben. Heute entscheiden die Mitglieder der SPD über ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten für die Landratswahl am 8. September 2019. Es ist richtig, dass diejenigen, die sich in der SPD vielfältig engagieren, auch über die Landrats-Kandidatur entscheiden. Dass das Programm für meine zweite Amtszeit in enger Abstimmung mit der Partei entsteht, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Aber ich finde es genauso richtig, dass wir Menschen außerhalb der SPD Gelegenheit geben, bei dieser Veranstaltung heute dabei sein zu können.

Und ich möchte für den Fall dass Ihr mir heute das Mandat für eine erneute Kandidatur gebt, noch darüber hinausgehen. Vor den Sommerferien werde ich unter der Fragestellung „Wie wollen wir im Landkreis Marburg-Biedenkopf leben?“ zu einem Landkreis-Dialog einladen. In insgesamt fünf öffentlichen Veranstaltungen in Marburg sowie dem Nord-, dem Süd-, dem West- und dem Ostkreis möchte ich mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Themen der nächsten Jahre sprechen. Ich werde zuhören, Ideen aufnehmen und wenn möglich in mein Programm integrieren. Diese fünf Präsenzveranstaltungen werden wir mit einem Online-Dialog begleiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass so eine gute und breit aufgestellte Agenda für die nächsten Jahre entstehen wird. Dabei freue ich mich über jede Anregung.

Liebe Genossinnen und Genossen,
in Deutschland leben ca. zwei Drittel der Menschen, rund 56 Millionen, im ländlichen Raum, und nur ein Drittel in größeren Städten. Und was meint Ihr: Welche Zeitschriften werden in Marburg und anderen Städten wohl am meisten verkauft? Es sind Titel wie „Landlust“, „Landliebe“ oder „Landleben“. Die Sehnsucht der Menschen in der Stadt nach dem Leben auf dem Land hat in den letzten Jahren eher deutlich zugenommen.Wichtig ist für mich als Landrätin der Bürgerinnen und Bürger in Marburg und den anderen 21 Kommunen des Landkreises, deutlich zu machen: es gibt ein gutes Leben auf dem Land, und es gibt ein gutes Leben in der Stadt. Und für beides habe ich als Landrätin Verantwortung.

Gleichwertige Lebensverhältnisse

Deshalb ist ein großes Thema für mich die Sicherstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Diese Anforderung an staatliches Handeln lässt sich aus dem Grundgesetz herleiten, wie auch aus der hessischen Verfassung. Und wo könnte sie besser umgesetzt werden als auf kommunaler Ebene.Was meine ich nun konkret damit? Natürlich geht es auch dabei um die wichtigen und komplexen Themen der Daseinsvorsorge: Wohnen, Mobilität, Bildung, medizinische Versorgung.

Und selbstverständlich geht es um die großen Herausforderungen unserer Zeit: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Digitalisierung. Beim Thema Wohnen sind die Herausforderungen vielfältig und sehr unterschiedlich – das wird in der vom Landkreis beauftragten Wohnungsmarktanalyse sehr deutlich. Und nicht auf alle Faktoren haben wir Einfluss. Aber als Landkreis können wir dafür sorgen, dass diejenigen, die gerne bauen würden wie z. B. die Genossenschaften, an denen wir beteiligt sind, und diejenigen, die über die Planungskapazitäten verfügen, zusammenkommen.

Zudem werden wir prüfen, welche Grundstücke in Landes- oder Bundesbesitz ggf. für Wohnungsbau geeignet sind und wie wir diese für den Wohnungsbau erschließen können. Dazu dient das Bündnis für Wohnen, in dem alle Akteure am Wohnungsmarkt zusammenarbeiten sollen, und dass wir in diesem Quartal auf den Weg bringen werden.

Wenige Themen bewegen die Menschen so sehr wie die Gesundheit. Deshalb ist die Sicherstellung der medizinischen Versorgung vor allem im ländlichen Raum sowohl ein sehr emotionales Thema als auch eine der zentralen Herausforderungen der Daseinsvorsorge. Klar ist auf jeden Fall: die medizinische Versorgung im Landkreis Marburg-Biedenkopf hat für mich höchste Priorität. Wir haben im Landkreis gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung – die ja allein für die ambulante ärztliche Versorgung zuständig ist – ein Modellprojekt auf den Weg gebracht. Im Sommer werden die ersten Ergebnisse vorliegen, und dann werden wir diese präsentieren und über die nächsten Schritte diskutieren.

Und über das gemeinsam mit der Universitätsstadt durchgeführte Präventionskonzept hinaus, werden wir auch den Sport noch intensiver betrachten, möchte ich die Sportförderung im Landkreis weiterentwickeln und Sport, Prävention sowie Gesundheit enger miteinander verzahnen.

Ich habe bewiesen, dass ich das kann.”
Ich will das gerne weiter machen.”
Und gemeinsam mit Euch, gemeinsam mit Ihnen, werde ich das auch schaffen.”

Kirsten Fründt

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,
auf dem SPD-Parteitag in Roth im Jahr 2013 habe ich am Schluss meiner Rede gesagt:

“Ich will das!”
“Ich kann das!”
“Und gemeinsam mit Euch schaffe ich das.”

Heute sage ich:


Ich habe bewiesen, dass ich das kann.”
Ich will das gerne weiter machen.”
Und gemeinsam mit Euch, gemeinsam mit Ihnen, werde ich das auch schaffen.”

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,
von Emil von Behring, dem die Stadt Marburg viel zu verdanken hat, ist überliefert, dass er sich mit all seinen Kräften für das eingesetzt hat, was für ihn wichtig und richtig war. Und auch ich nehme für mich in Anspruch, dies alles in den zurückliegenden Jahren als Landrätin getan zu haben, Dabei habe ich es als Selbstverständlichkeit betrachtet, 24h/7 Tage die Woche für unser Gemeinwesen da zu sein, ja unserem Gemeinwesen zu dienen.

Vielen Dank!“